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Nature Represented

Zum ersten Mal hat die Welt der Natur in Ecuador mit fast 4.000 Pro-bono-Anwälten an Bord ihre eigenen gesetzlichen Rechte bekommen.

Die Rechtssysteme der Welt behandeln Spezies und Ökosysteme als OBJEKTE und EIGENTUM, was zu einer Ökonomie führt, die mit der Zerstörung der Natur einhergeht. Um dem entgegenzuwirken, wurde in Ecuador eine neue Verfassung verabschiedet. Diese Verfassung wurde zur weltweit ersten, in der die Rechte von Ökosystemen auf Existenz, Fortbestehen, Regeneration und Entwicklung anerkannt sind. Multinationale Unternehmen fordern die neuen Gesetze allerdings immer noch heraus und drängen auf Fracking, Bohrungen und Bergbau in Ecuador und in den Ökosystem des Planeten. Sambito, eine ecuadorianische Umweltorganisation, wandte sich über eine Partnerschaft mit der Anwaltskammer Ecuadors an einheimische sowie internationale Anwälte und lud sie ein, ihre Pro-bono-Zeit der Plattform zu widmen. Diese Armee aus Anwälten war dann in der Lage, ihre Wahl aus Hunderten von schutzbedürftigen Ökosystemen und Arten zu treffen. Heute leistet Ecuador auf Gebieten wie Meeresschutz, Reduzierung von Abholzung und CO2-Emissionen einen gewaltigen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. 3.850 Anwälte haben Pro-bono-Stunden im Wert von über 202 Millionen Dollar gespendet.